FAQ

Häufige Fragen

Anspruch haben grundsätzlich alle Eltern, die ihr Kind in den ersten Lebensmonaten selbst betreuen. Folgende Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt werden:

  • Der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt befindet sich in Deutschland.
  • Die Eltern betreuen ihr Kind nach der Geburt selbstständig im eigenen Haushalt.
  • Nach der Geburt des Kindes arbeitet der Elterngeldempfänger maximal 30 Wochenarbeitsstunden.
  • Das Elternteil, welches Elterngeld beantragt, lebt mit seinem Kind zusammen in einem gemeinsamen Haushalt.

Beim Basiselterngeld werden in Kombination mit den Partnermonaten maximal 14 Lebensmonate Elterngeld bezahlt. Beim ElterngeldPlus werden bis zu 32 Monate Elterngeld gezahlt. Das Basiselterngeld und das ElterngeldPlus können miteinander kombiniert werden.

Das Basiselterngeld beträgt 65% bis 67% (in Ausnahmefällen auch bis 100%) des Nettoeinkommens der letzten 12 Monate vor der Geburt des Kindes. Dabei beträgt es mindestens 300 Euro und maximal 1.800 Euro.

Bezieher von ElterngeldPlus erhalten 50% vom Basiselterngeld. Der Mindestbetrag liegt bei 150 Euro, maximal sind es 900 Euro.

Achtung: Elterngeldstellen rechnen immer mit dem „Elterngeldnetto“ und nicht mit dem normalen Nettogehalt. Das Elterngetto beinhaltet pauschale Abzüge, dadurch kann sich das selbst errechnete Elterngeld von dem tatsächlichen Elterngeld etwas unterscheiden.

Das Elterngeld wird pro Geburt gerechnet und nicht pro Kind. Dementsprechend gibt es nicht das doppelte Elterngeld bei Zwillingen. Jedoch gibt es ein Mehrlingszuschlag von 300€ pro weiterem Kind.

Das Elterngeld wird mit verschiedenen anderen Leistungen verrechnet. Das ist auf zwei Arten möglich:

  • Entweder die andere Leistung wird auf das Elterngeld angerechnet. Dann wird das Elterngeld weniger, aber die andere Leistung bleibt unverändert.
  • Oder umgekehrt: Das Elterngeld wird auf die andere Leistung angerechnet. Dann wird die andere Leistung weniger, aber das Elterngeld bleibt unverändert.

Wie genau eine andere Leistung mit dem Elterngeld verrechnet wird, hängt von der anderen Leistung ab. Unterschiedliche Leistungen werden auf unterschiedliche Weise mit dem Elterngeld verrechnet.

Den Antrag auf Elterngeld können Sie erst nach der Geburt Ihres Kindes stellen.

Den Antrag sollten Sie innerhalb der ersten 3 Lebensmonate Ihres Kindes stellen. Denn Elterngeld wird maximal für 3 Lebensmonate rückwirkend gezahlt.

Die Höhe Ihres Elterngelds richtet sich nach Ihrem sogenannten „Elterngeld-Netto“. Dieses berechnet die Elterngeldstelle selbst aus Ihrem Brutto-Einkommen. Dabei wendet die Elterngeldstelle ein vereinfachtes Verfahren an. Deshalb kann sich das Ergebnis unterscheiden von Ihrem tatsächlichen Netto-Einkommen, wie es zum Beispiel auf Ihrer Lohn- oder Gehaltsbescheinigung steht.

Mutterschaftsleistungen sind zum Beispiel

  • das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkassen,
  • der Arbeitgeber-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld,
  • die Dienstbezüge für Beamtinnen während des Mutterschutzes,

aber nicht

  • das Mutterschaftsgeld in Höhe von einmalig 210 Euro, das Sie vom Bundesversicherungsamt bekommen können, wenn Sie nicht gesetzlich krankenversichert sind.

Mutterschaftsleistungen werden auf das Elterngeld angerechnet. Bei der Anrechnung kommt es darauf an, ob Sie Mutterschaftsleistungen für dasselbe Kind oder für ein anderes Kind bekommen

Während Sie Elterngeld bekommen, bleiben Sie so krankenversichert wie bisher. Das heißt:

  • Wenn Sie bisher gesetzlich krankenversichert waren, bleiben Sie gesetzlich krankenversichert.
  • Wenn Sie bisher privat krankenversichert waren, bleiben Sie privat krankenversichert.

Die Beiträge zu Ihrer Krankenversicherung können sich jedoch ändern. Bitte lassen Sie sich von Ihrer Krankenversicherung beraten, bevor Sie Elterngeld beantragen.

Der Empfänger des Elterngeldes darf maximal 30 Wochenarbeitsstunden arbeiten. Beim Basiselterngeld wird das Einkommen jedoch auf das Elterngeld angerechnet, sodass es entsprechend geringer ausfällt. Durch den Sockelbetrag steht Eltern aber in jedem Fall 300 Euro Basiselterngeld zu.

Im ElterngeldPlus wird die Teilzeitarbeit gefördert: Eltern erhalten zwar nur den halben Elterngeldbetrag, dafür jedoch für den doppelten Zeitraum.

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